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Reli-Tag 2025: Umweltethik im RU am Beispiel Klimawandel 

Workshops – nähere Infos 

WS 1: Bildung für nachhaltige Entwicklung im RU der Grund-, Förder- und Unterstufe

Bianca Lauer

Referentin für den Bereich Religionsunterricht an Grund- und Förderschulen, Bistum Fulda

In einer Welt, die vor großen Herausforderungen steht, ist es wichtiger denn je, unsere Kinder für eine nachhaltige Zukunft zu sensibilisieren. Wenn wir die Welt bewahren wollen, dann braucht es eine Transformation der gesellschaftlichen Werte- und Verhaltensmuster.

Und es braucht – radikale Zuversicht. Hier können wir bereits im Religionsunterricht der Grundschule wegweisende Impulse anbieten.

Herzliche Einladung zu einem gemeinsamen Blick auf die Enzyklika „Laudato si“ und die Ideen zur Aufbereitung für den Religionsunterricht, zu Impulsen zum Themenfeld Schöpfungslernen, zu philosophisch-theologischem Nachdenken über die Frage nach Gerechtigkeit, sowie zu einem Ausflug in die Methode des Paradising.

Wir nehmen uns Zeit für Impulse, für kollegialen Austausch und fürs Stöbern und Entdecken von Unterrichtsideen und Materialien.

Zielgruppe: Grund-, Förderschulen und Unterstufe (Klasse 5/6)

WS 2: Umweltethik als Thema sozialethischer Bildung

Emanuel Rasche

Referent für den Bereich Religionsunterricht in der Sekundarstufe II/an beruflichen Schulen, Bistum Fulda

„Ich komme bei diesem Thema ehrlichgesagt an meine Grenzen. Ich habe katholische Religion studiert und bin keine Expertin in Umweltpolitik oder anderen gesellschaftlichen Problembereichen.“

So äußerte sich eine Religionslehrerin kürzlich auf einer Tagung. Und natürlich hat sie Recht mit ihrem Verweis auf die Grenzen unserer Kompetenz angesichts komplexer Probleme wie des Klimawandels. 

Mehr noch: Im Bereich ethischer Bildung werden immer mehr unrealistische und letztlich demotivierende Erwartungen an uns herangetragen. Man hat fast den Eindruck die Politik wolle sich ihrer Verantwortung entledigen, indem sie jedes gesellschaftliche Problem zur Bildungsfrage erklärt.

Doch bin ich überzeugt: Nimmt man die Perspektive einer sozialethischen Bildung auf die Themen Umweltethik und Klimawandel ein, lässt sich das von der Lehrerin geschilderte Problem lösen und kann man gerade im Religionsunterricht wichtige Beiträge zur Bildung unserer Schülerinnen und Schüler in diesem Themenfeld leisten.

Im Workshop werfen wir dazu gemeinsam einen Blick auf realistische Bildungsziele und sinnvolle Methoden und Medien im Umgang mit dem Thema des Reli-Tages.

Zielgruppe: Mittel- und Oberstufe

WS 3: Filme, Medien und Online-Materialien zum Thema Umweltethik

Andreas Greif

Leiter der AV-Medienzentrale des Bistums Fulda

Im Workshop werden Filme, Medien und Online-Materialien zum Thema Umweltethik vorgestellt.

Zielgruppe: alle

WS 4: Bildung für nachhaltige Entwicklung im Lebensraum Schule. Einblicke in das Umweltmanagementsystem des Franziskanergymnasiums Kreuzburg

Stefan Kessler

Nachhaltigkeitsbeauftragter am Franziskanergymnasium Kreuzburg

Der UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung zufolge müssen bis 2030 alle Staaten der Welt sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben.

Aber reicht es aus allein im Religions- und PoWi-Unterricht oder an einzelnen Projekttagen Akzente zur Bewahrung der Schöpfung bzw. zum Klimaschutz zu setzen, um dieses Ziel zu erreichen? Der „Whole School Approach“ (HKM-Empfehlung, 2024) verlangt mehr von uns!

Spannende Einblicke in Möglichkeiten und Grenzen nachhaltiger Schulentwicklung gibt es hier.

Zielgruppe: alle

WS 5: Umweltethik im Religionsunterricht am Beispiel der Entwicklung von Färberpflanzen

Susanne Müller-Waldmann

Umweltzentrum Fulda – Zentrum für Nachhaltigkeit, Gartenkultur und Tierpädagogik e.V.

Kulturelle Entwicklungen des Menschen gehen leider oft einher mit Veränderungen und z. T. sehr negativen Beeinflussungen der sie umgebenden Umwelt.

So haben z. B. Künstler wie Peter Reichenbach die Nutzung von herkömmlichen chemischen Farben abgelehnt und sich auf die Suche nach einer alternativen umweltverträglichen Farbgewinnung gemacht.

Diese alte Handwerkstechnik werden wir gemeinsam kreativ ausprobieren. Dabei lernen Sie originäre außerschulische Lernorte wie das Umweltzentrum Fulda kennen und nutzen.

Die Ansätze einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) können anhand der Inhalte des Workshops nachvollzogen und reflektiert werden.

Zielgruppe: alle